Was bedeutet Ransomware?
Ransomware ist seit 2017 (WannaCry, NotPetya) eines der dominierenden IT-Sicherheitsrisiken — mit jährlichen Schäden im zweistelligen Milliardenbereich. Aktuelle Familien (LockBit, Black Basta, Akira u. a.) arbeiten als Ransomware-as-a-Service: Entwickler bauen die Schadsoftware, Affiliates dringen in Netze ein und teilen sich die Lösegelder.
Typischer Angriffsablauf: Phishing oder kompromittierte Credentials für den Erstzugang, anschließend Privilege Escalation, Lateral Movement durch das Active Directory, Backup-Server identifizieren und löschen, Daten exfiltrieren, dann Verschlüsselungs-Trigger über alle Hosts. Vom Erstzugriff bis zum Trigger vergehen heute oft nur noch Stunden bis wenige Tage.
Wirksame Verteidigung kombiniert mehrere Schichten: MFA flächendeckend (auch für RDP und VPN), segmentierte Netze, Endpoint-Detection-and-Response, vor allem aber ein Backup-Konzept, das einen aktiven Angriff überlebt — Stichwort Immutable Backups nach 3-2-1-1-Regel mit getrennten Credentials und WORM-Storage. Nur das macht den Unterschied zwischen Ransomware-Vorfall und Ransomware-Insolvenz.
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