Was bedeutet RPO / RTO?

RPO (Recovery Point Objective) beantwortet die Frage „Wie viele Daten darf ich verlieren?” — gemessen in Zeit zwischen dem letzten brauchbaren Backup und dem Vorfall. Ein RPO von 4 Stunden bedeutet: alle 4 Stunden muss eine konsistente Sicherung existieren. RTO (Recovery Time Objective) beantwortet „Wie schnell muss ich wieder produktiv sein?” — also die maximale Downtime, die das Geschäft verkraftet.

Beide Werte sind Geschäfts- und keine IT-Entscheidungen. Sie ergeben sich aus Prozessen, Vertragsstrafen, Umsatzausfall pro Stunde und regulatorischen Vorgaben. Erst wenn RPO und RTO definiert sind, lässt sich die passende Backup-Architektur ableiten — alles andere ist Bauchgefühl.

Beispiel-Spektrum aus Modern-Next-Projekten: ein Steuerbüro fährt mit RPO 24h / RTO 8h gut (klassisches tägliches Backup, Restore über Nacht); ein Online-Shop braucht RPO 5min / RTO 30min (synchrone Replikation, Hot-Standby-System); eine Klinik mit Bildgebung liegt typischerweise bei RPO 1h / RTO 2h. Wir leiten beides aus einer kurzen Business-Impact-Analyse ab und verankern es im Backup-Konzept.

Verwandte Begriffe

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